Firma in Dubai gründen: Gründung und Betreuung danach
Eine Gewerbelizenz in den VAE ist oft in wenigen Tagen ausgestellt. Das Firmenkonto dauert dann Monate – meist, weil die Free Zone nach dem Preis ausgesucht wurde, bevor jemand gefragt hat, was eine Bank dazu sagen wird. Wir gehen umgekehrt vor: zuerst eine Struktur, die bei der Bank und im Steuerrecht besteht, dann die Registrierung. Und nach der Lizenz sind wir weiter da – mit Buchhaltung, Steuererklärungen, Visa und Verlängerungen.
Wer zu uns kommt
- Selbstständige und Beraterinnen mit Kunden in mehreren Ländern, die eine Gesellschaft brauchen, aus der sie fakturieren können – und ein Konto, das tatsächlich eröffnet wird.
- Unternehmer, die schon eine Lizenz haben, online oder über einen Agenten gegründet, aber nach mehreren unbegründeten Absagen noch immer kein Konto.
- Investoren, deren lokaler Partner die Lizenz auf seinen eigenen Namen hält: Wer das Geld gegeben hat, besitzt rechtlich nichts.
- Familien, die nach Dubai auswandern: Aufenthaltsvisa, Emirates ID, ein Privatkonto – und alles hängt davon ab, dass die Firma richtig aufgesetzt ist.
- Gesellschaften, die die Registrierung zur Körperschaftsteuer verpasst haben oder kurz davor stehen und niemanden vor Ort haben, der die Bücher führt.
Die Geschichten sind verschieden, der Fehler ist derselbe: Die Struktur stand fest, bevor jemand auf Bank und Steuern geschaut hat. Ein guter Einstieg sind unsere Artikel Mainland oder Free Zone und welche Free Zone passt.
Was wir tun – Schritt für Schritt
- Bestandsaufnahme. Wer zahlt Ihnen woher, wen bezahlen Sie, wie viele Personen ziehen mit um, brauchen Sie echte Räume? Daraus ergibt sich die Form: Mainland (Festland-Lizenz), Free Zone, DIFC oder ADGM. Wir registrieren in allen Free Zones der VAE – die Zone wird also nach Ihrem Geschäft und Ihrer Bank ausgewählt, nicht aus einer kurzen Liste.
- Bankprüfung vor der Registrierung. Wir klären, wie Banken Ihre Tätigkeit, Ihren Pass und die Herkunft Ihrer Mittel einschätzen. Passt die Struktur nicht, ändern wir sie jetzt – nicht erst, wenn die Gebühren bezahlt sind.
- Registrierung. Firmenname, Lizenz, Gesellschaftsdokumente, Geschäftsadresse oder Flexi-Desk, Establishment Card. Ablauf und typische Zeitfallen: Firma in Dubai gründen – Schritt für Schritt. Welche Lizenzart zu Ihnen passt: Gewerbelizenz und Freelancer-Lizenz.
- Firmenkonto. Wir stellen die Unterlagen zusammen, die eine Bank sehen will: Geschäftsbeschreibung, Verträge, Nachweis der Mittelherkunft. Wir suchen eine Bank, die das Konto ohne Pflichteinlage und ohne gekoppelte Versicherungs- oder Anlageprodukte eröffnet. Worauf Banken achten: Firmenkonto in Dubai.
- Visa. Aufenthaltsvisa für Inhaber und Mitarbeiter, Emirates ID und bei Bedarf ein Privatkonto.
- Steuerregistrierung. Registrierung zur Körperschaftsteuer bei der FTA – wer die Frist verpasst, zahlt AED 10.000 Strafe – und zur Mehrwertsteuer, wenn der Umsatz es verlangt. Wir prüfen, ob Small Business Relief oder der Status als Qualifying Free Zone Person (QFZP) in Ihrem Fall realistisch ist.
- Laufende Betreuung. Buchhaltung, Prüfung, wo sie Pflicht ist, Verlängerung von Lizenz und Visa, Änderungen an der Struktur und, wenn es so weit ist, eine saubere Schließung der Gesellschaft.
Was Sie bekommen
- Lizenz und Gesellschaftsdokumente auf Ihren Namen, nicht auf den eines Vermittlers.
- Ein funktionierendes Firmenkonto – oder, wenn eine Bank ablehnt, eine schriftliche Einschätzung, warum, und einen Plan für den nächsten Antrag.
- Aufenthaltsvisa und Emirates ID.
- Die Registrierung bei der FTA und einen Fristenplan: wann die Erklärung fällig ist, wann geprüft wird, wann die Lizenz verlängert werden muss. Einen Überblick gibt unser Fristenkalender.
- Einen festen Ansprechpartner bei LaWEra Group, der die Firma danach mit Ihnen führt.
Was es kostet
Richtwerte nach Angaben der Kanzlei, Stand September 2026 (Behördengebühren kommen hinzu):
| Variante | Richtwert |
|---|---|
| Lizenz in einer günstigen Free Zone in Dubai (z. B. Meydan, IFZA) | ab AED 10.500–15.000 |
| Lizenz in einer Premium-Zone (DMCC, DIFC) | ab AED 35.000–50.000 |
| Mainland: Lizenz und Gebühren | AED 15.000–30.000, dazu Büromiete mit Ejari AED 10.000–30.000 im Jahr |
| Erstes Jahr in einer Free Zone „schlüsselfertig“: 1 Gründer, 1 Visum, Konto, Buchhaltung | etwa AED 35.000–55.000 |
Die Verlängerung im zweiten Jahr kostet in der Regel 80–90 % der Kosten des ersten Jahres, ohne einmalige Leistungen wie die Kontoeröffnung. Die Aufstellung Posten für Posten und die Kosten, die man gern vergisst: Kosten der Firmengründung in Dubai.
Was wir außerdem für Unternehmen übernehmen
- Compliance: Körperschaftsteuer, Mehrwertsteuer und Vorgaben zur Geldwäscheprävention (AML) – siehe Steuerplanung und Buchhaltung und Prüfung. Grundlagen: Körperschaftsteuer 9 % und Mehrwertsteuer 5 %.
- Verkauf eines Unternehmens oder eines Anteils, Investitions- und Gesellschaftervereinbarungen, Streit zwischen Gesellschaftern – siehe Rechtsberatung.
- Markenanmeldung beim Wirtschaftsministerium der VAE und Lizenzverträge.
- Arbeitsverträge nach dem Arbeitsrecht der VAE, Wettbewerbs- und Vertraulichkeitsklauseln.
- Begleitung bei Kontrollen durch Ministerien und Behörden: Arbeitsinspektion, Stadtverwaltung, FTA.
- Liquidation und Insolvenzverfahren.
Was wir tun und was bei Ihnen bleibt
Wir bereiten die Dokumente vor, verhandeln mit der Free Zone oder dem Department of Economy, führen die Korrespondenz mit der Bank und kümmern uns um die Meldungen. Von Ihnen kommen die Angaben und die Entscheidungen: Sie unterschreiben, erscheinen persönlich, wo Bank oder Einwanderungsbehörde es verlangen – Biometrie, Kontoeröffnungsgespräch –, und liefern Kontoauszüge und Herkunftsnachweise, wenn danach gefragt wird.
Ob ein Konto eröffnet wird, entscheidet allein die Bank. Das kann in den VAE niemand garantieren – wir nicht und auch sonst niemand. Lehnt eine Bank ab, finden wir heraus, warum, und gehen zur nächsten; wir reichen nicht dieselbe Mappe noch einmal ein.
Wann wir absagen
- Wenn die Firma nur auf dem Papier existieren soll, um sie einer Bank oder einem Geschäftspartner zu zeigen. Sie besteht die Compliance-Prüfung nicht, und wir würden Ihr Geld umsonst ausgeben.
- Wenn sich die Herkunft der Mittel nicht belegen lässt. Die Bank wird fragen, und „Ersparnisse in bar“ ist keine Antwort.
- Wenn die Tätigkeit die Lizenz einer Aufsichtsbehörde braucht – Finanzdienstleistungen, Krypto, Gesundheit – und weder Budget noch Geduld für dieses Verfahren da sind. Das sagen wir im ersten Gespräch.
- Wenn der Auftrag lautet: „Null Steuern, egal wie“. Der Satz von 0 % in einer Free Zone gilt nur für eine Qualifying Free Zone Person und nur für qualifizierende Einkünfte; alles andere wird mit 9 % besteuert, und für eine QFZP gibt es keinen Freibetrag von AED 375.000. Einzelheiten: QFZP-Status. Das versprechen wir nicht jedem.
Und noch ein Punkt, den wir mit Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz fast immer besprechen: Eine Firma in Dubai ändert nicht automatisch, wo Sie selbst steuerpflichtig sind. Das klären Sie mit Ihrem Steuerberater zu Hause; die Seite der VAE bereiten wir vor. Hintergrund: Steuerwohnsitz in den VAE.
So fangen Sie an
Die erste Beratung ist kostenlos. Schreiben Sie uns per WhatsApp oder Telegram an +971 58 600 98 87; das Büro erreichen Sie unter +971 4 585 7471 (10:00–19:00 Uhr Dubai-Zeit, in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Sommer 2 Stunden, im Winter 3 Stunden früher). Fünf Antworten reichen für ein erstes Gespräch: Wer zahlt Ihnen und aus welchen Ländern, was verkaufen Sie, wie viele Personen ziehen um, brauchen Sie ein Büro, planen Sie Aufträge von staatlichen Stellen? Danach sagen wir Ihnen, welche Form passt, was die Bank verlangen wird und was die Firma pro Jahr kostet – nicht nur bei der Gründung. Wer seine Lage vorher selbst durchgehen möchte, nutzt den geführten Check auf der Startseite.
⚠️ Dies beschreibt eine Leistung und ist keine Rechtsberatung. Das Recht der VAE ändert sich, und die Verfahren unterscheiden sich zwischen Emiraten und Free Zones. Wir prüfen jeden Fall einzeln.